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Historie

Vereinsgeschichte

Interessierten Mitbürgern die rasant fortschreitenden Fototechniken praxisnah zu vermitteln war 1980 wesentliches Ziel einer Gruppe von Amateurfotografen im Hüttenberger Ortsteil Reiskirchen. Gleichzeitig sollte die Geschichte des über 1000 Jahre alten Ortes in Bildern solange wie möglich rückblickend aufgearbeitet werden. Ein weiteres gemeinsames Interessensfeld lag in der Pflege der Geselligkeit. Unserer Auffassung nach ist dies in den vergangenen 20 Jahren vollauf gelungen. Die Fotofreunde konnten bei vielen Anlässen örtlicher Vereine mitwirken und mit ihren Diaschauen und Bilderaustellungen die Begeisterung der Bevölkerung wecken.Der Verein wurde am 16.01.1980 gegründet. Die eigentliche Geburtsstunde der Fotofreunde Reiskirchen hatte jedoch bereits bei der Weihnachtsfeier im Jahre 1979 geschlagen.Bei der Planung dieser Weihnachtsfeier wurden einige Bürger von Reiskirchen gebeten, von denen man wußte, dass sie sich für die Fotografie interessierten, einen Diavortrag bei dieser Veranstaltung zu bringen.Man trug Dias zusammen und versuchte über die Ereignisse des Jahres 1979 eine Diaschau zusammenzustellen. Bei der dann stattfindenden Weihnachtsfeier konnte dann die Diaschau "Reiskirchen `79" gezeigt werden, bei der zum ersten Mal eine völlig neue Überblendtechnik mit musikalische Untermalung und professionellem Text präsentiert wurde.Der große Erfolg dieser Vorführung führte dazu, dass spontan einige fotointeressierte Reiskirchener Bürger den Vorschlag machten, man möge doch einen Verein gründen, um somit die Aktivitäten noch mehr zu konzentrieren.Bereits am 16.01.1980 trafen sich 21 Interessenten zur Gründung des neuen Vereins, dem der Name "Fotofreunde" gegeben wurde.Man hatte schon hochgesteckte Ziele, denn es sollte unter anderem ein modernes Farb- und Schwarz-Weiß-Labor eingerichtet werden. Die Techniken im Bereich des Schmalfilms sollten ausgebaut werden und natürlich ganz oben an stand der weitere Ausbau der Multiprojektion für Diaschauen.Schon nach wenigen Monaten hatte sich die Mitgliederzahl der Fotofreunde stattlich erhöht und man konnte daran gehen, die Pläne in die Tat umzusetzen. Die Evangelische Kirchengemeinde stellte einen Kellerraum im Gemeindehaus zur Verfügung, den die Mitglieder renovierten und dort ein Labor einrichteten. Da die Kosten für moderne und technisch hochwertige Geräte bereits damals hoch waren, musste man behutsam vorgehen. Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Ernst Leitz Wetzlar erhielten die Fotofreunde damals leihweise eines der besten Vergrößerungsgeräte zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde von den ersten Mitgliederbeiträgen ein Farbprozessor für das Herstellen von Farbvergrößerungen gekauft. In der nun folgenden Zeit wurde aktiv in dem Labor gearbeitet und die Mitglieder hatten Gelegenheit, kreativ tätig zu sein.Bilderausstellungen und Diaschauen, die an eine breite Öffentlichkeit gerichtet waren, bestimmten in den Folgejahren die weitere Arbeit. In mühevoller Kleinarbeit hatte man alte Bilder, die noch bei verschiedenen Einwohnern Reiskirchens vorhanden waren, restauriert und teilweise umkopiert. Außerdem wurden Diaschauen zusammengestellt wie: "Reiskirchen im Wandel der Zeit", "Die Dorflinde", "Freud und Leid" und "Vom Korn zum Brot". In diesen Diaschauen konnte man viele Ereignisse der letzten 100 Jahren noch einmal aufleben lassen. Man fand bei den Bürgern Reiskirchens eine hervorragende Resonanz und es erfreute die Fotofreunde, dass ihre Arbeit so anerkannt wurde.Da sich der Gerätepark der Fotofreunde im Laufe der Zeit stark vergrößert hatte und auch das Archiv permanent gewachsen war, stellte man den Antrag, im Dorfgemeinschaftshaus einen Raum für Archivzwecke nutzen zu können. Nach einiger Zeit wurde dem Verein erst ein Dachgeschoßraum und 1987 einen größerer Kellerraum zur Verfügung gestellt, in dem bis heute ein reges Vereinsleben stattfindet.Anläßlich der Jubiläen des Musikvereins, des Fußballclubs, der Feuerwehr und der Burschenschaft Reiskirchen hatten die Fotofreunde viele Dias aufgenommen, die in späteren Diaschauen präsentiert werden konnten.Seit 1982 besuchen die Fotofreunde regelmäßig die "Photokina", die weltgrößte Fotografie-Messe in Köln. Es ist auch bereits eine Tradition, dass die Fotofreunde jährlich am 30. April loswandern, um den Mai abzuholen.Über das jährliche Ausflugsprogramm des Vereins kann berichtet werden, dass beispielsweise Tagesfahrten an den Biggesee, nach Rotenburg o.d. Tauber, zu den Opelwerken nach Rüsselsheim, nach Hameln, nach Würzburg, nach Bamberg sowie in die neuen Bundesländer auf dem Programm standen.Da eine größere Anzahl von Mitgliedern der Fotofreunde Reiskirchen aus Niederwetz kommt, hat man öfters an Veranstaltungen in Niederwetz teilgenommen oder selbst dort Veranstaltungen ausgerichtet. Eine eigens für Niederwetz erstellte Diaschau "Niederwetz im Wandel der Zeit", fand sehr starkes Interesse bei den dortigen Einwohnern. Open-Air-Veranstaltungen auf dem Niederwetzer Sportplatz und in der Reiskirchener Dorfmitte bestimmten in den neunziger Jahren einige Jahreshöhepunkte. Ein Theaterstück, eingeübt von den Fotofreunden, fand zur Weihnachtsfeier 1998 großen Applaus.

Es ist auch künftig das Ziel des Vereins, neben der fachlichen Zusammenarbeit der einzelnen Mitglieder, das gesellige Leben zu fördern. So ist man bestrebt, auch künftig möglichst alle Veranstaltungen mit den Ehepartnern oder Lebensgefährten zu gestalten, um so die Aktivitäten des Vereins auf eine breite Interessensbasis zu stellen.